Woher die Informationen stammen

Jede Zahl auf diesem Blog hat eine Herkunft. Diese Seite legt offen, welche Quellen genutzt werden, wie Rechenbeispiele aufgebaut sind und wo die Grenzen des Dargestellten liegen.

Statistisches Bundesamt (Destatis)

Inflationsdaten, Verbraucherpreisindex und historische Kaufkraftentwicklung stammen aus den frei zugänglichen Statistiken des Statistischen Bundesamts. Der Verbraucherpreisindex (VPI) wird monatlich veröffentlicht und bildet die Basis aller Inflationsberechnungen auf diesem Blog.

Für Langzeitbetrachtungen werden die jeweiligen Jahresdurchschnittswerte verwendet, nicht Monatsspitzen. Das ergibt konservativere, aber realistischere Ergebnisse.

Deutsche Bundesbank

Zinsstatistiken für Einlagenkonten, Tagesgeldkonten und Sparprodukte beziehen sich auf die Bankenstatistik der Deutschen Bundesbank. Diese wird monatlich aktualisiert und zeigt die tatsächlichen Zinssätze, die deutsche Kreditinstitute anbieten, einschließlich der Entwicklung über Zeit.

Besonders relevant für die Darstellung des Girokonto-Problems: Die Bundesbank dokumentiert, dass Sichteinlagen jahrelang mit nahe null Prozent verzinst wurden, während die Inflation deutlich höher lag.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Alle Angaben zur betrieblichen Altersvorsorge, insbesondere zur Pflicht des Arbeitgeberzuschusses seit , basieren auf dem Betriebsrentengesetz (BetrAVG) und den offiziellen Erläuterungen des BMAS.

Der Paragraf 1a Abs. 1a BetrAVG regelt die Arbeitgeberpflicht bei Entgeltumwandlung. Die dort festgelegten 15 Prozent Mindestzuschuss gelten für Neuzusagen seit und für Bestandsverträge seit .

Verbraucherzentrale und Stiftung Warentest

Preisspannen bei Versicherungstarifen und Energieverträgen orientieren sich an den regelmäßig veröffentlichten Vergleichsberichten der Verbraucherzentrale und der Stiftung Warentest. Diese Organisationen erheben Preisdaten systematisch und ohne Provisionsinteresse.

Konkrete Euro-Beträge in Tarifvergleichen sind Beispielwerte aus diesen Vergleichen. Sie stellen keine Empfehlung für bestimmte Anbieter dar und können je nach Wohnort, Alter und Situation abweichen.

Methodik der Rechenbeispiele

Alle Rechenbeispiele auf diesem Blog folgen einem einheitlichen Prinzip: Sie zeigen einen spezifischen, nachvollziehbaren Fall, nicht eine Prognose oder Garantie. Jedes Beispiel benennt explizit die Annahmen, die dahinterstecken.

Zinseszinsberechnungen verwenden die Formel K(n) = K(0) * (1 + r)^n. Kaufkraftberechnungen verwenden den realen Zinssatz nach Fisher: r_real = (1 + r_nominal) / (1 + r_inflation) - 1. Alle Formeln sind aus Standardlehrbüchern der Finanzmathematik entnommen und nicht proprietär.

Beispielformel: Kaufkraftverlust

Ausgangsbetrag: 10.000 Euro. Nominalzins Girokonto: 0,01% p.a. Inflation: 3% p.a. Laufzeit: 10 Jahre.
Nominalwert nach 10 Jahren: 10.000 * (1 + 0,0001)^10 = 10.010 Euro.
Kaufkraftbereinigter Wert: 10.010 / (1 + 0,03)^10 = 7.449 Euro.
Realer Verlust: 10.000 - 7.449 = 2.551 Euro.

Grenzen und Hinweise

Die dargestellten Zahlen sind Beispiele, keine Prognosen. Inflation, Zinsen und Tarifpreise ändern sich. Die hier verwendeten Werte spiegeln dokumentierte historische Daten oder aktuelle Marktdaten zum Zeitpunkt der Erstellung wider.

Dieser Blog ersetzt keine individuelle Finanzberatung durch eine lizenzierte Fachperson. Wer konkrete Entscheidungen treffen möchte, sollte sich an eine unabhängige Finanzberatung oder die Verbraucherzentrale wenden.

Stand der Quellenangaben:

Nahaufnahme von Statistik-Dokumenten und einem Laptop mit Bundesbank-Website, professionelle Recherchesituation
Recherche mit öffentlich zugänglichen Behördendaten bildet die Grundlage aller Rechenbeispiele